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Die Küchenschlacht

 
Alfons Schuhbeck. Quelle: PR
Alfons Schuhbeck

Porträt

Alfons Schuhbeck

Sternekoch und Feinschmecker

Der bekannte und beliebte Sternekoch Alfons Schuhbeck erreichte vor allem durch zahlreiche Kochsendungen im Fernsehen große Popularität. Seit Anfang 2008 moderiert er, in Abwechslung mit Johann Lafer, Horst Lichter und anderen die Küchenschlacht im ZDF.

 
 
 
 

Alfons Schuhbeck wurde als Alfons Karg am 2. Mai 1949 im bayerischen Chiemgau in Traunstein geboren. Er wurde später vom Waginger Gastronomen Sebastian Schuhbeck adoptiert.

 

Von Bayern in die Welt

Zunächst versuchte sich Schuhbeck nach Abschluss der Schule an einer Ausbildung zum Fernmeldetechniker. Sein Adoptivvater veranlasste ihn dann jedoch dazu, eine Ausbildung zum Koch und Restaurant- und Hotelfachmann anzugehen. Nach dem Besuch der Hotelfachschule Bad Reichenhall führten ihn seine Lehrjahre nach Genf, Paris, London und schließlich nach München, wo er bei renommierten Firmen und Gastronomen wie Feinkost Käfer, Dallmayr, Restaurant Walterspiel/Vier Jahreszeiten und bei Eckart Witzigmann in dessen berühmtem Restaurant "Aubergine" seinen Feinschliff bekam.

 

Im Jahr 1980 übernahm Schuhbeck den Betrieb seines Adoptivvaters, das "Kurhaus" (mit "Kurhausstüberl") in Waging am See und wurde schnell zum beliebten Koch für die am Chiemsee verkehrende Münchner Prominenz. Nach nur drei Jahren Wirkens am Herd des Restaurants bekam er seinen ersten Michelin-Stern.

 

Wahl zum "Koch des Jahres"

Sein Ruhm mehrte sich in den darauf folgenden Jahren, und 1989 wurde er durch die Restaurant-Kritiker des Gault Millau zum "Koch des Jahres" gewählt. Seine Küche gestaltete Schuhbeck durchaus typisch bayerisch mit einem Schwerpunkt auf regionalen Produkten, jedoch modernisiert mit neuen Ideen und in einem klassischen, leichten Stil. 1990 erweiterte Schuhbeck sein Geschäft um einen Cateringservice, mit dem er viele Großveranstaltungen und hochkarätige Events belieferte, unter anderem die Feste des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl.

 

Vom Koch und Gastronom zum Unternehmer entwickelte sich Schuhbeck ab 2003, als er sein neues Restaurant in München am Platzl eröffnete, die "Südtiroler Stuben", deren Restaurant bereits im Dezember 2003 den ersten Michelin-Stern bekam. Zu seiner Firma gehört zudem eine Kochschule, eine Eisdiele und eine Gewürzhandlung.

 

Fernsehkoch und Buchautor

Im Bayerischen Fernsehen präsentierte Schuhbeck seit Jahren regelmäßig "Hausmannskost für Feinschmecker" zusammen mit dem Schauspieler Elmar Wepper als "Küchenassistent". Im Jahr 2006 widmete er sich mit einer immer Sonntagnachmittag ausgestrahlten Reihe der italienischen Küche und reiste vom Fischmarkt und Lido in Venedig zu Mozzarella und Weinberg in Franciacorta bis nach Südtirol und den dortigen Spezialitäten.

 

Daneben brachte Schuhbeck seine Koch- und Küchenideen in rund 20 Kochbüchern unter die Leute, unter anderem 2005 das "FC Bayern Kochbuch", in dem er die Rezepte sammelte, mit denen er die Profis des mehrmaligen deutschen Fußballmeisters bei Auswärtsspielen und beim Catering in München bekochte.